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Wirkstoffe:
15,6 g Benthiavalicarb /kg
( ~ 17,5 g Benthiavalicarb /kg als Isopropylester),
700,0 g Mancozeb /kg
Wasserdispergierbares Granulat (WG) Gefahrensymbol: Xn, N
Bienen: nicht bienengefährlich (B4)

Versandgebinde:
10 x 1,0 kg Faltschachtel
1 x 9,6 kg Sack
1 x 16,0 kg Sack

Wasserdispergierbares Granulat gegen Phytophthora infestans an Kartoffeln

Wirkungsweise

Valbon ist ein lokalsystemisches Spritzmittel mit hervorragender vorbeugender (protektiver) sowie heilender (kurativer) Wirksamkeit gegen Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln.

Valbon enthält zwei sich ergänzende Wirkstoffe:

-Benthiavalicarb ist ein neuer lokalsystemischer Wirkstoff mit kurativer und protektiver Wirkung, dringt in Blatt und Stängel ein und breitet sich lokalsystemisch in der Pflanze aus. Benthiavalicarb hat einen neuartigen Wirkungsmechanismus, der an mehreren Wirkorten im Lebenszyklus des Pilzes eingreift.

-Mancozeb hat als Kontaktfungizid eine vorbeugende Wirkung.

Valbon hat eine lange Wirkungsdauer, ist nach einer Stunde regenfest, sehr gut pflanzenverträglich und kann weitgehend unabhängig von der Temperatur eingesetzt werden.

„Von der Zulassungsbehörde festgesetztes Anwendungsgebiet:

  • Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an Kartoffel.“

Anwendungstechnik

Gegen Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an Kartoffeln bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis 1,6 kg/ha - spätestens wenn sich die Stauden in der Reihe berühren, bis zur beginnenden Abreife der Kartoffel - im Abstand von 7 bis 10 Tagen - je nach Infektions- und Witterungsbedingungen - spritzen.

Maximal 6 Behandlungen in dieser Anwendung bzw. in der Kultur je Jahr.

Es empfiehlt sich Valbon zu Zeiten des starken Blattwachstums bis zum Abschluss des Blattwachstums einzusetzen. Valbon kann ferner in Tankmischung mit Kontaktfungiziden zur Stoppspritzung verwendet werden.

Eine gleichmäßige Benetzung (200 - 400 l Wasser /ha) aller zu behandelnden Pflanzenteile ist sicherzustellen.

Valbon ist nach einer Stunde regenfest. Vor nachfolgenden Niederschlägen müssen die Blätter nach der Anwendung abgetrocknet sein. Nach stärkeren Niederschlägen oder intensiver Beregnung wird eine Wiederholung der Anwendung empfohlen.

WW764 - Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel im Wechsel mit anderen Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Beim Einsatz gegen die Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an Kartoffeln erfasst Valbon nach eigenen Beobachtungen auch die Dürr- und Sprühfleckenkrankheit (Alternaria solani, A. alternata).

 

Verträglichkeit

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Valbon in der empfohlenen Aufwandmenge von den Kartoffeln gut vertragen wird.

 

Herstellung der Spritzbrühe

Brühebehälter mit ¾ der erforderlichen Wassermenge füllen, Rührwerk einschalten und Valbon ohne Siebeinsatz bei laufendem Rührwerk in den Tank geben. Dann die fehlende Wassermenge auffüllen. Spritzbrühereste vermeiden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als unbedingt gebraucht wird.

 

Mischbarkeit

Nach unseren Erfahrungen ist Valbon mit Insektiziden, Fungiziden und Blattdüngern wie z. B. Cuprozin Flüssig, Cuprozin WP, Dithane NeoTec, Kupfer-Questuran, Kupfer-Questuran flüssig, Zinkuran oder Zinkuran flüssig mischbar.

Für andere von uns nicht empfohlene Mischungen übernehmen wir keine Haftung.

 

Gerätereinigung

Die grobe Reinigung von Spritzen auf dem Feld vornehmen. Spritzgeräte und Spritzbrühebehälter sofort nach Gebrauch gründlich reinigen. Die Reinigung mit Agroclean hat sich bewährt. Anfallendes Spülwasser nach der Gerätereinigung auf der vorher behandelten Fläche ausbringen.

 

Wartezeit

Kartoffeln:7 Tage


Gebrauchsanleitung beachten