Produkte
Akarizide
Fungizide
Herbizide
Insektizide
Molluskizide
Pflanzenstärkungsmittel
Rodentizide
Spezial-Düngemittel
Spritzgerätereiniger
Wachstumsregler
Zusatzstoffe
Sonstige
Wege und Plätze Herbizide
Empfehlungen
Sicherheitsdatenblätter
Auflagen, Vorschriften u.a.
Kontakt Pflanzenschutz
Downloads
Wir stellen aus
Archiv
News
Wetter
Home  »  Pflanzenschutz  »  Produkte  »  Insektizide
Wirkstoff:
500 g Clothianidin /kg, Wasserdispergierbares Granulat (WG)
Gefahrensymbol: Xn, N
Bienen: bienengefährlich (B1)

Versandgebinde:
10 x 100 g Flasche
10 x 500 g Flasche
4 x 1,5 kg Kanister

Wasserdispergierbares Granulat gegen Blattläuse (Virusvektoren) und Kartoffelkäfer an Kartoffeln

Neu:
Mit Bescheid des BVL vom 24.03.2010 für Dantop (Zul.-Nr. 025583-00) wurden die folgenden Anwendungsgebiete wieder zugelassen:

1.) Kartoffelkäfer an Kartoffeln
- Nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf mit 35g/ha in 200 - 500 l Wasser /ha im Abstand vonmindestens 10 bis 14 Tagen max. 2 mal spritzen.
- Anwendungsbezogene Anwendungsbestimmung: NT102.

2.) Blattläuse als Virusvektoren (Spritzanwendung)
- Nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf in Beständen zur Pflanzguterzeugung mit 150 g/ha in 200 - 500 l Wasser /ha im Abstand von 7 bis 14 Tagen max. 2 mal spritzen.
- Anwendungsbezogene Anwendungsbestimmungen: NT108, NW605 (50% 5m, 75% *, 90% *), NW606 (5m), NW701.

Wirkungsweise

Dantop ist ein Insektizid, das eine gute und nachhaltige Wirkung gegen saugende und beißende Insekten besitzt.

Die Wirkstoffaufnahme in die Pflanze kann sowohl über das Blatt als auch über die Wurzel erfolgen. Durch die gute Verteilung in der Pflanze (systemisch) schützt Dantop nicht nur behandelte Pflanzenteile, sondern auch neu ausgetriebene Blätter und unbehandelte Bereiche der Pflanze. In abreifenden oder gestressten Pflanzen kann die Verteilung des Wirkstoffes eingeschränkt

sein. Bei der Spritzanwendung wirkt Dantop auch als Kontaktgift.

Der Wirkstoff Clothianidin aus der Gruppe der Neonicotinoide, blockiert die Acetylcholin Rezeptoren im zentralen Nervensystem und führt zu einer raschen Schädigung der Insekten, die dadurch umgehend ihre Fraß- und Saugtätigkeit an den Pflanzen einstellen.

Dantop wirkt weitgehend temperaturunabhängig und auch bei wechselhaften oder warmen Witterungsbedingungen zuverlässig. Die schnelle Aufnahme von Dantop in die Pflanze sorgt für eine gute Regenstabilität.


„Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete:

• Blattläuse als Virusvektoren an Kartoffeln (Pflanzgutbehandlung);

• Blattläuse als Virusvektoren an Kartoffeln (Spritzanwendung);

• Kartoffelkäfer an Kartoffeln.“


Anwendungstechnik und Aufwandmenge

Blattläuse als Virusvektoren an Kartoffeln (Pflanzgutbehandlung)

Dantop wird beim Legen der Kartoffeln in Beständen zur Pflanzguterzeugung als Pflanzgutbehandlung mit 300 g/ha in 60 bis 100 l Wasser/ha auf das Pflanzgut gespritzt oder gesprüht.

Maximaler Mittelaufwand 0,3 kg/ha (entsprechend maximal 25 dt Saatkartoffeln pro ha).

WW720 - Die Übertragung des Y-Virus wird nicht immer in hinreichendem Maße verhindert.

WW750 - Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

Blattläuse als Virusvektoren an Kartoffeln (Spritzanwendung)

Dantop wird nach Befallsbeginn oder ab Warndienstaufruf in Beständen zur Pflanzguterzeugung mit 150 g/ha in 200 l bis 500 l Wasser/ha im Abstand von 7 bis 14 Tagen gespritzt.

Maximal 2 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

WW720 - Die Übertragung des Y-Virus wird nicht immer in hinreichendem Maße verhindert.

WW750 - Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden.

"Anwendungsbezogene Anwendungsbestimmungen: NT108, NW605 (50% 5m, 75% *, 90% *), NW606 (5m), NW701."

Kartoffelkäfer an Kartoffeln

Dantop wird nach Erreichen von Schwellenwerten oder nach Warndienstaufruf mit 35 g/ha in 200 l bis 500 l Wasser/ha im Abstand von mindestens 10 bis 14 Tagen gespritzt.

Maximal 2 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

Spritztechnik und Wassermenge sollten in jedem Fall eine gründliche Benetzung aller zu behandelnden Pflanzenteile gewährleisten!

"Anwendungsbezogene Anwendungsbestimmung: NT102."


Resistenzhinweis

WW709 - Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe können Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln aus anderen Wirkstoffgruppen verwenden.

Nach einer Pflanzgutbehandlung mit Dantop darf mit diesem Mittel keine Spritzbehandlung mehr auf derselben Kartoffelfläche erfolgen, um Resistenzen vorzubeugen.

Insektizide sollen nur gezielt und - soweit zugelassen und verfügbar - mit unterschiedlichen

Wirkungsmechanismen eingesetzt werden, um Resistenzbildung möglichst zu vermeiden.

Dantop enthält den Wirkstoff Clothianidin, der zur chemischen Klassen der Neonikotinoide gehört. Aufgrund seines spezifischen Wirkungsmechanismus im komplexen biologischen System der Schädlinge kann eine Resistenzbildung gegen diesen Wirkstoff bzw. diese Wirkstoffklasse nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es aber keine Erkenntnisse über nachgewiesene Resistenzen derjenigen Schädlinge,

gegen die Dantop zugelassen ist.

Sollte es dennoch zu einer Minderwirkung von Dantop aufgrund von möglicherweise entstandenen Resistenzen kommen, wird keine Haftung übernommen.


Pflanzenverträglichkeit
Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass Dantop in allen zugelassenen Aufwandmengen von den Kulturen gut vertragen wird.

Herstellung der Spritzbrühe

Brühebehälter mit ¾ der erforderlichen Wassermenge füllen, falls vorhanden, Rührwerk einschalten und Dantop ohne Siebeinsatz bei laufendem Rührwerk bzw. unter Umrühren in den Tank geben. Dann die fehlende Wassermenge auffüllen. Spritzbrühereste vermeiden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als unbedingt gebraucht wird.


Mischbarkeit

Nach unseren Erfahrungen ist Dantop mit den handelsüblichen Fungiziden und Düngern wie z. B. Electis, Funguran, Cuprozin Flüssig, Cuprozin WP, Dithane NeoTec, Panarex, Risolex, Risolex flüssig, Valbon oder Zinkuran mischbar.


Gerätereinigung

Die grobe Reinigung von Spritzen auf dem Feld vornehmen. Spritzgeräte und Spritzbrühebehälter sofort nach Gebrauch gründlich reinigen. Die Reinigung mit Agroclean hat sich bewährt. Anfallendes Spülwasser nach der Gerätereinigung auf der vorher behandelten Fläche ausbringen.


Wartezeiten

Kartoffeln:

Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z. B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich (F).


Gebrauchsanleitung beachten!